Am 31. August 1968 traf ein Erdbeben mit der Stärke von 7,3 den Nordosten des Irans. Es führte zu großräumigen Zerstörungen und forderte laut unterschiedlicher Quellen 12.000 - 20.000 Tote. Über 100.000 Menschen werden obdachlos.
Es folgten mehrere Einsätze des DRK-Hilfszuges. Ein Transport startete am 5. Januar 1969 und dauerte insgesamt 46 Tage. Die FDB-Mitglieder Karl-Heinz Tjardes und Wolfgang Oldenburg haben gemeinsam einen LKW-Sattelschlepper in das Erdbebengebiet gefahren. Mit drei weiteren gleichen Fahrzeugen und einem VW-Bus wurden zwei Hilfskrankenhäuser aus Fertigteilen als deutsche Erdbebenhilfe transportiert und aufgebaut. Insgesamt bestand die Mannschaft aus 10 Helfern aus verschiedenen Landesverbänden. Zielorte waren die Städte Gonabad und Ferdows.
Nach diesem Einsatz erhielten die Kameraden Tjardes und Oldenburg am 18.02.1969 die Leistungsspange des DRK in Silber bzw. Gold.
Einsatzbericht (Tagebuch) von Karl-Heinz Tjardes:




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